Die erste Fahrt

11. September 2019 at 21:34

Man mag es kaum glauben, aber bereits nach eineinhalb Wochen ließ man uns auf die bahnreisende Menschheit los …

Mein erstes Opfer: die Baureihe 644

Jetzt wird’s ernst

2. September 2019 at 19:10

Das hier ist mein Blog, in dem ich hin und wieder etwas zu meiner Ausbildung als Lokführer beitragen werde. Für alle, die es interessiert …

Die Eignungsprüfung

16. April 2019 at 12:47

Triebfahrzeugführer kann nicht jeder werden. Neben dem Bewerbungsgespräch muss man auch noch einen Eignungstest, einen Medizincheck und ein psychologisches Interview erfolgreich hinter sich bringen.

Prolog. Oder wie alles begann

2. April 2019 at 12:33

Bis August 2019 war ich IT-Projektmanager im Bereich von Onlineshops für gewerbsmäßige Kunden. Überhaupt war ich 23 Jahre in der IT-Branche tätig. Die Gründe, weshalb ich das hinter mir gelassen habe, sind vielfältig und würden den Rahmen hier sprengen, deshalb lassen wir das besser. Auf jeden Fall hatte ich bereits seit Längerem den Gedanken, mich beruflich neu zu orientieren. Irgendwann hörte ich im Radio Werbung zum Quereinstieg als Lokführer bei der Deutschen Bahn. Also begann ich zu recherchieren und fand im Karriereportal der DB eine Ausschreibung zum Quereinstieg Triebfahrzeugführer für den Güterverkehr mit Standort Offenburg. Und bewarb mich am 08.03.2019 per Onlinefomular.

Bereits am nächsten Tag rief mich ein Recruiter der Bahn aus Stuttgart an, mit dem ich ein interessantes Gespräch führte. Er legte mir nahe, mich eher als Triebfahrzeugführer im Personennahverkehr für den Standort Villingen zu bewerben, was ich dann auch tat. So landete ich am 02.04.2019 in Freiburg bei einem Präsentationstermin der DB Regio Südbaden, wo sich das Unternehmen vorstellte. Damit verbunden war auch gleich ein Bewerbungsgespräch, das ich im Vorfeld zugegebenermaßen etwas auf die leichte Schulter genommen hatte. Schließlich war ich von mir überzeugt und wenn sie mich nicht nehmen würden, wen bitteschön dann?

Im Verlauf des Gesprächs kamen dann allerdings ein paar Fragen auf, die mich leicht irritierten. So zum Beispiel, welche Sicherheiten ich bieten könne, damit ich nicht direkt nach der Ausbildung wieder das Weite suchen würde. Überhaupt schien die Gegenseite nicht ganz zu verstehen, weshalb ich mich aus der IT-Branche in die Niederungen des Bahnbetriebes herablassen wolle. Das ist für eine Personalerin mit Anfang bis Mitte Zwanzig, die mir gegenüber saß, vielleicht tatsächlich schwierig nachzuvollziehen, aber am Ende waren sie und der ebenfalls anwesende Standortbetriebsleiter wohl zufrieden mit meinen Ausführungen. Man zeigte sich auf jeden Fall positiv angetan und würde mich gerne einstellen, legte mir aber gleichzeitig auch nahe, mir das Ganze nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Ich wurde den Eindruck nicht los, dass man mich für überqualifiziert hielt oder dachte, ich würde da alsbald wieder abspringen.

Am Ende sprach mir allerdings der mitanwesende Vertreter des Betriebsrates beim Verlassen der Räumlichkeiten ausdrücklich sein Wohlwollen aus, worüber ich mich wirklich sehr freute, auch wenn ich nicht genau einzuordnen vermochte, ob er in der Angelegenheit viel zu sagen hatte.